Die eigene Erfolgsgeschichte schreiben: was Existenzgründer bewegt und wie wir ihnen dabei helfen

View-Master

Ob als Einzelkämpfer oder mit Gleichgesinnten im Startup: Jeder von ihnen hat große Ziele und Träume, will etwas verändern und etwas erreichen. Aber das ist ja nur ein Teil dessen, was Mann/Frau braucht, um erfolgreich zu gründen. Was mich zu diesem Schritt bewogen hat und wie marca gráfica Neugründern dabei hilft, durchzustarten, erfahren Sie hier.

Von klein an große Pläne

Ich kann mich noch gut erinnern, wie es sich angefühlt hat, als ich mich für die Selbstständigkeit entschieden habe. Da war vor allem eine ganze Menge Angst. Nicht davor, etwas auf die Beine zu stellen – das habe ich mich schon als Kind in der Grundschule getraut: Mein erstes „Geschäft“ gründete ich mit einem View-Master, einem Geschenk von meinem Uropa. Dazu gehörten viele Film- und Bildausschnitte von Cinderella, Schneewittchen und anderen Filmen. Ich habe einfach in der Schulpause meinen View-Master vermietet, pro Kind 50 kolumbianische Cent. Also – Angst vor einer Geschäftsgründung hatte ich nicht. Im Gegenteil: ich weiß noch genau, wie stolz ich damals auf mich war. Hatte ich doch mit 8 Jahren etwas ziemlich Cooles geschafft: Am Ende der Woche waren meine Taschen voll mit Geld für einen richtigen Kinobesuch. Einer meiner ersten Erfolge, und alle hatten Freude daran! Dieses Erfolgsgefühl werde ich nie vergessen.

Eine Idee – und jede Menge Fragen

Meine Angst, in die Selbständigkeit zu gehen, hatte vielmehr etwas mit der Ungewissheit zu tun, ob ich das Gründen hier in Deutschland schaffen konnte: Eine andere Kultur, andere Gesetze und gefühlte Hunderte, ja Tausende Formulare zum Ausfüllen… Bürokratie. So viel Papier hatte ich noch nie zusammen gesehen, außer, wenn ich es zum Zeichnen und Gestalten benötigte. Natürlich war da am Anfang eine Idee – aber eben auch jede Menge Fragen: Wie kann das funktionieren? Wie wird mein Plan da draußen ankommen? Kann ich das wirklich? Und vor allem: Wer interessiert sich für mein Angebot? Wie viel Zeit bleibt dann für mein Kind? Wann würden die Einnahmen reichen, um alle Kosten zu tragen? Wann könnte ich mich über einen ersten Gewinn freuen?

Vorbereitung ist alles

Ich habe deshalb viel gelesen, um mich auf den Moment der Gründung vorzubereiten – in jeder freien Minute. Mit der nötigen Disziplin dafür bin ich aufgewachsen, sie bestimmt einen Teil meines Wesens (daran könnte das Mathematik-Gen meines Vater beteiligt sein ;-)), das war kein Problem. Außerdem musste ich viel rechnen – und dabei spreche ich nicht nur von Geld: Es ging vielmehr um eine Einschätzung, wie viele Stunden ich für die Business-Planung brauchen würde, um alles von Beginn an richtig zu machen.

Erstmal anfangen – und dann dranbleiben

Die richtige Zeit für die Gründung ergab sich bei mir dann aus der Not heraus. Not? Ja, weil meine älteste Tochter damals sehr oft krank war. Ich wollte flexibel und freier in meinen Entscheidungen sein. Allerdings war ich in der Selbstständigkeit mit all den Jobs in verschiedenen Werbeagenturen erst einmal auf mich allein gestellt. Ich musste Fehler machen, Geld verlieren und mit wirklich blöden Entscheidungen leben, bevor ich mit meiner Selbstständigkeit wirklich glücklich wurde. Was mich damals wie heute inspiriert und dazu gebracht hat, nicht aufzugeben? Nun, ohne meine Ideen und meinen Willen wäre ich heute nicht mehr hier. Der Anfang war schwierig, aber es lief mit der Zeit immer besser. Heute habe ich mehr Freiheiten und noch mehr Mut, andere Wege auszuprobieren. Obwohl ich weiß, dass ich scheitern kann, habe ich den festen Willen, niemals aufzugeben. Denn ich liebe was ich tue. Deswegen finde ich es auch sehr wichtig, die richtige Unterstützung zu bieten, wenn ein Existenzgründer zu uns kommt. Mein Wissen und meine Erfahrung gebe ich gerne weiter und hoffe, anderen auf diesem Wege Mut zu machen.

„Erzähl mir, was du brauchst“

Warum ich das alles erzähle? Ende letztes Jahres habe ich durch einen Zufall eine Gründerin kennengelernt. Auf den ersten Blick suchte sie lediglich einen Arbeitsplatz bei Coworking Stuttgart, wo auch wir Untermieter sind. Als wir uns kennenlernten, ergab sich daraus viel mehr: Unsere Tür ging auf, die Coworkerin sagte „Hi“ und fragte nach einer Grafikerin. Kurz war ich überrascht, weil viele marca gráfica vor allem als Messedienstleister kennen. Weil es sich aber nach einem tollen neuen Projekt anhörte, habe ich ganz spontan gesagt: „Ok, setzen wir uns kurz zusammen und du erzählst mir, was du brauchst“.

Viel mehr, als Logo und Visitenkarten

Ein Logo und Visitenkarten sollten es sein. Für uns kein Thema. Wir machen das gerne und wissen, worauf es dabei ankommt. Allerdings starten wir erst, nachdem wir erklärt haben, wie wir arbeiten und wirklich genau wissen, was unser Gegenüber erreichen möchte und warum. Nach etwa einer Stunde Gespräch hatten wir die Leistungen vereinbart, die für diese Gründerin am wichtigsten waren. Und für die Texte ihrer Website konnten wir ihr auch die richtige Texterin empfehlen.

meier pm - Tinka Meier

„Wie gut ihr mich beraten habt. Ihr habt meinen Bedarf als Start-Up/Gründerin genau erkannt und mir viel mehr geliefert, als „nur“ ein Logo und Visitenkarten! Mir wurde im Gespräch mit euch klar, wie wichtig es ist, sich von erfahrenen Menschen beraten zu lassen. Nicht allein zu sein mit all den ganzen Fragen und Ideen, die man als Gründer hat und dass jemand „von außen“ dabei hilft, die eigene Geschäftsidee zu präzisieren und greifbar zu machen und natürlich Feedback zu bekommen – unbezahlbar. Ich habe statt nur einer Grafikerin viel mehr gefunden: Sparringspartner, Unterstützer, Berater, Teamkollegen und Zugang zu weiteren hilfreichen Kontakten.“

Gut beraten ans Ziel

Wenn wir mit Einzelunternehmern oder Startups arbeiten, nehmen wir uns gerne besonders viel Zeit. Nicht zuletzt deshalb, weil auch ich vor 14 Jahren froh gewesen wäre, wenn mir jemand zur Seite gestanden und Mut gegeben hätte – vor allem in den Momenten, in denen ich dachte, ich schaffe es nicht. Jeder Anfang ist schwer. Für junge Gründer ist es deshalb ganz besonders wichtig, ein gutes Team um sich zu versammeln, eine Gemeinschaft. Sich über Fragen und Ideen auszutauschen, Ängste loszuwerden und jemanden zu haben, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht – um am Ende des Tages zu merken, dass es doch nicht so schlimm war. Es gibt immer für alles eine Lösung, Alternativen und Wege, wie es weitergehen kann. Manchmal sieht man das erst, wenn man sich mit anderen beraten kann. Das Beste daran? Auf diese Weise erreicht man viel einfacher seine Ziele.

In unserem Blog erzählen wir von unserer täglichen Arbeit an den unterschiedlichsten Projekten. Und klar, das macht sicher jeder anders, Auf Kommentare, Kritik und Lob freuen wir uns – gern per E-Mail oder telefonisch. Nur so können wir herausfinden, ob unsere Informationen für Sie interessant und inspirierend sind.
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 Viele Grüße von Tahis Gonzalez
(mittlerweile auch liebevoll Frau Gráfica genannt).

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